Hier geht es ums Vater Sein!


Hier schreibe ich über mein Leben als Vater, Coach und Organisator von Abenteuercamps für Vater&Sohn. 

 

Ich gebe Tipps, die ich aus der Arbeit mit vielen 100 Vätern&Söhnen gesammelt habe. 

 

Im "Strohwitwer" erzähle ich meist lustiges über mein Leben als Vater. Und oft höre ich: Deine Art mit den Kids umzugehen, inspiriert mich immer wieder Dinge positiver zu sehen.

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Helden der virtuellen Welt und die Angst...
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Hilfe, mein Sohn ist ein Weichei! Er heult.

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Hey du Weichei, hör auf zu heulen! Männer weinen nicht!

Sei ein Mann, denn Männer weinen nicht. Starke Jungs heulen nicht, also hör schon auf. Jungen bekommen diese Sätze bereits zu hören, wenn sie noch in ihren Kinderschuhen stecken.

 

Tränen wegwischen und stark sein, so gehört sich das in der Männerwelt nun einmal. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Trauer, physischen oder seelischen Schmerz geht. Ein Mann hat eben nicht zu weinen. Mädchen und Frauen dürfen das, aber Männer? Niemals!

 

Wenn Jungen diese Sätze schon in ihrem Kindesalter von ihren Eltern, Großeltern, Verwandten oder Freunden hören, kann eins und eins schnell zusammengerechnet werden. Hier ist schon von Beginn an vorprogrammiert, dass starke Gefühle, wie z.B. Angst, bei Männern nichts zu suchen haben.

Und was ist jetzt Angst?

 

Der Begriff Angst beschreibt einen unwohlen Gefühlszustand, der aufgrund der Wahrnehmung einer Gefahr entsteht. Eine Person fühlt sich bedrückt oder in die Enge getrieben, wenn eine – manchmal auch irrationale – Gefahr oder ein unangenehmes Ereignis droht.

 

Wie diese sehr allgemeine Definition verdeutlicht, ist ein Angstzustand nicht nur für die Frauenwelt reserviert. Sogar Männer können Angst verspüren. Ok, sehr selten, aber es kommt vor.

 

Bullshit! 

 

Ängste begleiten die Menschheit vom Kindesalter an und zwar Tag ein und Tag aus.

 

So, und jetzt kommt es: so gut wie jeder Junge und Mann hat eine Grundangst. Eine Angst, die ihn immer begleitet, das Gefühl irgend etwas passt nicht ganz. Auch Du? Und Dein Sohn?

 

Diese Angst geht weit über Themen hinaus, wie der Abstieg des favorisierten Fußballvereins. Natürlich ist Fußball auch eine an den Nerven zehrende Angelegenheit, aber für einen kurzen Moment muss es jetzt um etwas anderes gehen.

Wovor fürchtet ihr Euch?

Werden mich die Jungs in der Fußballmannschaft mögen? Kriege ich vielleicht einen Korb verpasst, wenn ich das Mädchen aus der Parallelklasse nach einem Date frage? Wird meine Großmutter die Operation durchstehen oder werde ich sie bald verlieren?

 

Werde ich einen hochkriegen oder zu früh kommen, wenn ich mit meiner Freundin schlafe, werde ich die Schularbeit packen, finde ich einen Job, was mache ich nach der Schule? Und, und, und...! Ängste, offene Fragen und Unsicherheit, die einen Jungen und später einen Mann durch sein Leben begleiten.

 

Mann, was sind Deine Ängste?

 

Ängste treten in unterschiedlicher Art und Weise auf, beziehen sich auf unterschiedliche Lebensbereiche und werden auf unterschiedliche Wege kommuniziert.

 

Und jetzt? Du denkst, dass Du in solchen Lebenssituationen Deine Trauer, Angst und Wut nicht kommunizieren darfst. Nicht als Weichei dastehen, nicht als schwach gelten und schon gar nicht überempfindlich wirken. Wer sagt das? Du?

 

Thematisierst Du Deine Probleme oder kehrst Du sie auch unter den Teppich? Und wenn ja, zeigst Du das Deinem Sohn? Eine fatale Entscheidung, sowohl für Dich selbst, als auch für Dein privates Umfeld und Deinem Kind.

 

Wie sich unverarbeitetes emotionales Gut zu einem späteren Zeitpunkt negativ äußern kann, ist schnell erzählt:

Ich mach Dich fertig, Du Arsch!

Es kann zu Wutausbrüchen aufgrund von Banalitäten kommen, worunter nicht nur Du selbst leidest, sondern auch Dein Umfeld. Freunde, Familie, Verwandte oder der Partner können Opfer dieser emotionalen Ausbrüche werden.

 

Oder man(n) spaziert in ein Schulgebäude und knallt mal flott ein paar Lehrer ab. Und auch gleich die Schulkollegen, die einen nerven, vor denen man Angst hatte. Alles schon passiert.

 

Der Arbeitskollege, der nervt. "Dem Arsch wische ich mal richtig eine aus, so schnell vergisst der das nicht." Hola die Waldfee, da ist Kreativität gefragt. Rache muss gut geplant sein.

 

Oder Du projezierst Deine Angst nach innen, wischt Dir selber eine aus:

 

Unverarbeitete Angst kann zu Depressionen oder weiteren psychischen und körperlichen Erkrankungen führen. 

 

Und... was tun?

Genau aus diesen Gründen muss Kindern (ja, auch Jungen!) bereits von Beginn an klar gemacht werden, dass es in Ordnung ist Angst zu empfinden und mit seinem Umfeld darüber zu reden.

 

  1. Zeigt Eure Gefühle!
  2. Redet darüber!
  3. Iniiziert in Eurer Familie "Befindlichkeitsrunden"!
  4. Fragt: "Wie fühlst Du Dich? Wie geht´s Dir gerade?
  5. Lasst nach aussen gerichtete Emotionen wie Angst und Wut zu!
  6. Fordert Eure starken Söhne dazu auf, es Euch gleich zu tun!

 

Worum geht es hier: Männer, traut euch eure Gefühle der Welt zu zeigen. Versteckt euch nicht und schluckt Angelegenheiten, die euch auf dem Herzen liegen nicht einfach so runter. Besonders in Beziehungen, sei es zum Partner oder das Kind ist es das A und O Gefühle, Wünsche und auch Ängste zu kommunizieren. Sei einfach ein Vorbild, auch im Bezug auf Deine Gefühle.

 

Der gesunde Mittelweg, das ist es worauf es am Ende des Tages ankommt. Männer, ihr könnt in anderen Sachen zeigen wie hart, stark oder männlich ihr seid. Gewichte heben, beim Horrorfilm nicht wegschauen, bei Achterbahnen mit einschüchternden Loopings nicht mit der Wimper zucken und nachts auf dem Nachhauseweg keine raschelnden Gebüsche fürchten – all das sind tolle Wege, um die Männlichkeit so richtig raushängen zu lassen.

 

Aber bitte einen Schlussstrich ziehen, wenn es um ernstzunehmende Gefühle, Emotionen und Gedanken geht. Denn wenn es am Ende des Tages um das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit geht, wird niemand fragen: „Oh, warst du aber auch immer schön darauf bedacht, nicht zu viele Emotionen zu zeigen?“ Wirklich, niemand. Auch nicht Dein Sohn!

 

Deswegen lasst uns den ersten Schritt machen und den jüngeren und noch kommenden Generationen zeigen, dass sich die Welt auch in dieser Hinsicht verändert hat.

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Max und sein Magma-Schampoo

So Kinder, ab ins Bad...

Am Abend habe ich die Kids nach einem spannenden Tag draußen im Matsch inspiziert und entschieden, sie außertourlich zu baden. Max in die Dusche und Lily in die Wanne. Schön getrennt, dann bleibt das Bad am trockensten. Den Max habe ich noch mit gefährlichen Tieren wie Dinos und Drachen versorg und Lily mit einer Barbie mit langen Haaren. 

So sind sie dann schön lange im Wasser damit der Schmutz schön lange einweichen kann und leichter abgeht. So nach 10 Minuten erinnerte ich sei dann an den Grund der Kinderwaschaktion und reiche dem Prinzenpaar das Duschbad. Bei Lily kommt dann noch ein Shampoo und Balsam dazu. Bei Max nix. 

Er erklärte mir, dass er eh gar nix braucht weil er ein „unsichtbares“ Shampoo und Duschgel hat und sich und seine Haare schon gewaschen hat. Als ich fragte wo er es denn her hat, verwies er auf eine Fliese in der Dusche, bei der er rechts unten einen „Knopf“ drückt damit sie aufgeht. Und da, in seinem Geheimversteck ist auch das unsichtbare Shampoo und Duschbad.

Und noch viel mehr: dort steht auch ein Magma-Shampoo und ein Blitz-Shampoo! „Interessant“ sagte ich zu ihm, „zeig mal“. „Ok Daddy, hier schau“. Und er zeigte mir seine (für mich) leere Hand. „Siehst du es?“ Wahrheitsgetreu verneinte ich. „Genau, es ist unsichtbar“. „Ach ja, stimmt. Aber ist denn ein Magma-Shampoo nicht ein wenig zu heiß für deinen Kopf.“ fragte ich.

„Für meinen schon“, meinte er, „weil ich kann es ja sehen. Du Daddy kannst es schon verwenden, weil du es ja nicht siehst und deshalb ja auch nichts fühlst. Magst du es ausprobieren?“ „Klar“ sagte ich, „morgen wenn ich mich dusche verwende ich es gern“. 

Ob ich es riskieren soll, weiß ich nicht. Vielleicht wird es ja für mich sichtbar, gerade wenn ich es in der Hand oder gar auf dem Kopf habe. Magma im Haar? Da bekommt „Kopfhautbrennen“ eine ganz andere Dimension! Aber, ich werde es testen, sofern ich die „Fliese“ von der Wand bekomme!

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Ein Brief an meine Kinder! #WasDudrausmachst

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Ein Brief an meine Kinder

Liebe Lily, lieber Max,

 

ich schreibe Euch diesen Brief, weil ich im Internet auf eine tolle Aktion gestoßen bin. Sie nennt sich #WasDudrausmachst initiiert von Vaeter NRW. Es geht darum, dass Väter schreiben was sie begeistert, Vater zu sein.

 

Und diese Frage „was begeistert mich an meiner Vaterschaft“ beschäftigt mich nun seit dem ich von der Aktion gelesen habe. Vor 9 Jahren hast Du, Lily, mich zu Deinem Vater gemacht, vor 7 Jahren Du, mein lieber Max.

 

Je mehr ich darüber nachdenke, was es für mich bedeutet Euer Vater zu sein, desto klarer wird es für mich.

 

Es sind nicht die großen Dinge, die mich an meiner Vaterschaft begeistern, nein! Es sind die scheinbar kleinen und ganz kleinen Dinge, die das Vatersein für mich ausmachen. Klar, auch die großen, für alle sichtbaren Dinge, sind wundervoll.

 

Wenn Ihr voller Stolz auf die Bühne schreitet und Euch unter dem Applaus der Zuschauer Euren wohlverdienten gelben Gurt im Judo abholt. Oder wenn Ihr bei der Preisverteilung für das Skirennen, für alle sichtbar, auf dem Stockerl ganz oben steht, lachend und mit geschwellter Brust. Das alles und noch viel mehr macht mich unfassbar stolz.

 

Das was mich tief in meinem Herzen an meiner Vaterschaft begeistert, sind die unscheinbaren, für andere verborgenen Momente. Sie geben mir ein Gefühl, eine Emotion die ich mit Euch verbinde und mich begeistern. Ich kann das Gefühl sogar in einem Wort benennen:

 

DANKBARKEIT

 

DANKBARKEIT

Ich bin dankbar, Euer Lachen hören zu dürfen. Wenn ihr tobt und die Bude auf den Kopf stellt und ich zwischen dem Getrampel Euer herzliches Kinderlachen höre ist das für mich als wird mein Herz ganz leicht. Ich könnte Eurem Lachen und gekichere stundenlang zuhören.

 

Ich bin dankbar, wenn ihr mich mit ganz großen, staunend glänzenden Augen und offenem Mund anseht, wenn ich Euch eine Geschichte erzählen darf. Ganz still und aufmerksam seid ihr dann eine Weile, hört nur interessiert zu.

 

Ich bin dankbar, dass Ihr so lebendig seid, dass ihr die Welt ständig neu entdeckt und so ziemlich alles hinterfragt. Damit helft ihr mir Tag für Tag scheinbar Gegebenes zu hinterfragen und oft neu zu bewerten. Danke.

 

Manchmal stehe ich 5 Minuten vor dem Wecker auf, nur um an Eurem Bettchen zu stehen und Euch beim schlafen zuzusehen. Wie friedvoll und entspannt, ihr eingekuschelt in euer Kissen, liegt. Ihr atmet ganz gleichmäßig und tief.  Solche Momente der Ruhe und des Friedens erleben zu können, dafür danke ich Euch.

 

Ich danke Euch für Euer bedingungsloses Vertrauen mir und der Welt gegenüber, Euren Mut schwierige Dinge anzusprechen und auszuprobieren, Eure Ehrlichkeit, auch wenn´s manchmal weh tut und  für Eure Offenheit.

 

Und, meine Buzzis, ich bin dankbar, das ihr genau so seid wie ihr seid. Beide unterschiedlich in Eurer Art und doch so perfekt in dem wie ihr was macht, wie ihr denkt und wie ihr seid. Ich danke Euch für die wundervolle Zeit die ich bis jetzt mit Euch verbringen durfte. Ich hoffe auf megaviele weitere, spannende Jahre zusammen mit Euch.

 

In innigster Liebe

 

Euer Papa

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Die 3 wichtigsten Tip´s, wenn Dein Sohn 13 geworden ist

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TIP 1: Rede mit Ihm, wie mit einem fast Erwachsenen

Hey Mann und Vater, Du willst den klassischen Vater Sohn Konflikt vermeiden? Dein Sohn ist 13 oder älter, fast schon erwachsen. überleg Dir mal, wie du mit ihm sprichst.

 

Wirklich wie mit einem jungen Mann, einer Person, die schon fast erwachsen ist oder zumindest auf dem Weg zum MannSein. Oder noch immer so, als ob er 10 ist. Aus den Vater&Sohn Camps weiß ich, 90% der Väter reden mit ihren Jungs so, als ob sie 2 bis 4 Jahre jünger sind. Und Du?

 

Glaub mir, du tust es. Eigentlich auch verständlich. Dein Sohn entwickelt sich schneller als Du glaubst... und als Du folgen kannst. Für Dich ist er halt immer noch Dein kleiner Junge, Dein Kind, der auf den Du aufpassen musst.

 

In seiner Welt ist er das nicht. In seiner Welt ist er auf dem Weg zum Mann, zur Männlichkeit. Und einer, der vielleicht glaubt von seinem Vater (und seiner Mutter) nicht verstanden wird. Schon mal gehört: "irgendwie habe ich das Gefühl Du verstehst mich nicht“. Ja, hast Du, oder? Egal von wem diese Aussage kommt, irgendwas wird daran schon wahr sein. Und dann sollten die ALARMGLOCKEN klingeln. Und glaub mir, sie ist so was von wahr.

 

Ihr redet aneinander vorbei, wenn Du mit ihm redest, als ob er 10 ist. Das ist er nämlich nicht. Punkt. Rede mit ihm, wie mit einem fast Erwachsenen.

TIP 2: Erlebt gemeinsam echte Abenteuer

Zeig ihm, dass Du Deinem Sohn vertraust. Dass Du ihn als jungen Mann siehst. Und was machen Männer? Sie gehen raus und wollen entdecken, erforschen und Abenteuer erleben. Na dann, wenn Du willst, dass er Dir folgt und nicht abhaut dann mach was mit ihm.

 

In den Männers Camps tun wir genau das.

 

Wir gehen raus und bestehen echte Abenteuer, gemeinsam. Als Beispiel nehme ich die Schwitzhütte für Vater&Sohn. Das ist ein Abenteuer! Einzigartig im deutschsprachigen Europa. 

 

Wir werden zusammen Holz für das Höllenfeuer hacken, werden uns gemeinsam auf die eigentliche Zeremonie vorbereiten. Wir kochen im Team in einem Vater&Sohn Männers Rudel. Und am Samstag Abend ist es dann soweit.

 

Das Feuer wird entzündet, ein ganzer Festmeter Holz brennt, meterhohe Flammen und eine Mörderhitze sind dazu da, um die Steine, die dann in die Hütte kommen, zum Glühen zu bringen. Die Hütte selbst ist eine aus Weidenstöcken geflochtene Höhle, die mit Decken abgedeckt und isoliert wird. In der Mitte ist ein Loch, in das die glühenden Steine gelegt werden.

 

Wenn die Steine glühen kriechen wir durch den Eingang in die Hütte, stockdunkel ist es dort drinnen. Nur die glühenden Steine in der Mitte der Hütte werfen ein wenig Licht in die Runde. Zu wenig um etwas zu sehen. Du brauchst eh nichts sehen, weil Du mit DIR beschäftigt bist.

Wie viel hältst DU aus, Vater?

Du sitzt neben Deinem Sohn und ihr werdet merken, wie die Luft sich erhitzt.  Immer mehr Steine werden vom Feuer zu uns in die Hütte gebracht. Die Luft wird heißer und heißer und Du hast das Gefühl, Du musst raus. Aber, Du spürst den Drang zu bleiben, weil auch Dein Sohn noch neben Dir sitzt.

 

Du bemerkst, er hält ja doch mehr aus als Du erwartet hast. Du erinnerst dich daran, was Euch vor dem indianischen Ritual gesagt wurde: “jeder ist für sich selbst verantwortlich. Jeder verlässt die Hütte, wann er mag. Jeder kann, keiner muss!" DU verweilst noch ein paar Minuten um dann aus der Hölle zu fliehen. Nichts kann Dich mehr halten.

 

Die kühle Luft empfängt Dich und kühlt Deinen schweißgebadeten Körper. Du strecks Dich, damit die kühlende Luft jede Pore Deines Körpers erfasst.

 

Und Du wunderst Dich über Deinen Sohn. Er sitzt noch drinnen und schwitzt. Mann, das hättest Du nicht gedacht, oder?

 

So, oder so ähnlich kann ein aussergewöhnliches Abenteuer, etwas worüber ihr noch lange reden werdet, ablaufen. Du musst es nur tun.

 

Solche Geschichten verbinden Euch ein Leben lang. Du kannst Deinem Sohn zeigen, dass Du ihm vertraust und glaub mir: Du wirst Deinen Sohn in einem ganz anderen Licht kennen und schätzen lernen. Du bist auf ihn stolz und er auf Dich.

Tip 3: Unterstütze seinen Drang nach Freiheit!

Klar, er ist Dein Kind, Dein Sohn! Und er ist auch noch nicht erwachsen. Du weißt das, er nicht. Und gerade ab 13 wollen Jungen raus, wollen Freiheit, wollen Abenteuer erleben. Und wollen Ihre Grenzen austesten.

 

Das kommt auch vom männlichen Hormon Testosteron. Und die Konzentration im Körper eines Mannes ist mit 14 so hoch wie nie zuvor. Und auch danach wird der Testosteronlevel nie mehr so hoch sein wie mit 14 Jahren.

 

Wenn Du ein Teil seines Lebens sein willst, musst Du ihn (auch) ziehen lassen. Lass ihn laufen, lass ihn sich die Hörner abstossen, lass ihn seine Erfahrungen machen. Hast Du doch auch gewollt und wahrscheinlich auch gemacht. 

 

Wenn Du seinen Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit unterstützt, wird er Dir auch erzählen was er tut. (Meistens zumindest) Und... er wird auf Dich hören, wenn Du ihm dann mal bremst, weil S-Bahn surfing halt doch ein wenig zu weit geht.

 

In den Camp behandeln wir diese Themen, reden über Kommunikation, bestehen Abenteuer, erleben die Natur. Die Camps gibt es nur aus einem Grund: die Beziehung zwischen Vater und Sohn soll intensiviert und auf langfristig stabile Beine gestellt werden. Und das das klappt, bestätigen über 180 Vater und Sohn Teams allein im Sommer 2016.  Lies nach, was Teilnehmer sagen. HIER!

 

Komm mit, seid dabei. Ich freue mich auf Euch. Übrigens: für die Vater&Sohn Schwitzhütte in Fulda, sind noch 4 Plätze frei. Hol Dir Euer Abenteuer.

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Vater! Verbringe Zeit mit Deinem Sohn

Klar, DU hast viel zu tun. Arbeit, Freizeit, Freunde, Familie - all das will bedient werden. Alle wollen was von Dir. Alle nerven manchmal.

 

Und Du hast Dir wahrscheinlich Deinen Sohn gewünscht, ihn kannst DU nicht austauschen. Und er braucht Dich, wahrscheinlich. Jetzt!

 

Wenn Du Deine Zeit mit Deinem Sohn teilen willst, dann kommt zusammen zu einem der Männers-Abenteuercamps für Vater&Sohn.

 

Verbringe ein Vater Sohn Wochenende oder einen Urlaub für Vater und Sohn in den Bergen Tirol´s. 

 

Was und wo das genau ist, erfährst Du HIER! 

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Vater Sein braucht ganze Kerle

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Männlichkeit und Vater Sein

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade von Sven und Martin von Männlichkeit stärken. Und es macht mich stolz, Teil dieses starken Männer´s Netzwerk sein zu dürfen. Die Jungs machen mit ihren Initiativen einen echten Unterschied und rütteln anständig an den Grundwerten der Männlichkeit.

Vater Sohn Beziehungen sind explosiv

Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist eine sehr spezielle. Einerseits wünschen sich Männer einen Sohn als erstgeborenes Kind, wie die Psychologen Burkhard Brosig und Susanne Griessner von der Universität Gießen herausfanden. Andererseits ist die Beziehung zwischen Vater und Sohn oft eine schwierige, angespannte.

 

Aber woher kommt das denn? Warum tun sich so viele Väter schwer zu Ihren Söhnen eine innige und starke Bindung aufzubauen? Auch aus der Geschichte wissen wir,  Vater Sohn Beziehungen bergen Sprengstoff, sind oft von Homophobie geprägt. 

 

Ödipus ermordete seinen Vater, Hitler wurde von seinem Vater bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und Kafka beschreibt in seinem „Brief an den Vater“ sein Leiden, als Sohn eines übermächtigen Vaters, der unter anderem hart arbeitet um der Familie und den Kindern ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Gar nicht leicht, das Vater Sein.

Ein Kloss im Magen der Söhne

 „Nur zehn Prozent der Männer“, meint der australische Familienpsychologe Steve Biddulph, „haben ein inniges und befriedigendes Verhältnis zu ihrem Vater. Die anderen 90 Prozent befinden sich zwischen kompletter Entfremdung, gespannter Atmosphäre und freundschaftlichem Pflichtgefühl. Doch ein schlechtes Verhältnis zum Vater prägt ein Leben lang, sitzt oftmals wie ein Kloß im Magen der Söhne.“

 

Stimmt das denn?

 

Ist es denn nicht so, dass Väter sich mehr um ihre Kinder kümmern, sich in den Haushalt und somit auch in die alltäglichen Windelschlachten einbringen und sogar stolz sind, wenn sie mit weißen Milchkotzspuren auf dem Revers ihres Anzuges ins Büro spazieren. Sie sind doch Multi Tasking Fähig, die Männer und Väter von Heute.

 

Dennoch, so richtig was mit den Kids anfangen können sie nicht. Und schon gar nicht mit einem Sohn. Nach der Euphorie der ersten Monate, vielleicht auch Wochen des ersten Windelwechseln, Milchfläschchen gebens und des Schlafentzugs ändert sich auch meist die Einstellung der Väter zum „süssen kleinen“ Söhnchen.

 

Bald schon fängt es an zu nerven und wird dann in die Fürsoge der Mutter gegeben. Der Job ruft eben und irgendwann passen die Kotzspuren auf dem Anzug und die dunklen Ringe unter den Augen nicht mehr zum seriösen Image eines Bankangestellten oder Immobilienmaklers. Und auf der „Blauen“ eines Handwerkers macht sich all das auch nicht gut. Gut dass es die Mama gibt.

Ab sieben wird es dramatisch

Und so wird der Junge dann älter und noch älter. Kindergeburtstage folgen auf Kindergeburtstage. Der Vater geht voll in seiner Rolle auf, der Rolle als Ernährer der Familie. Wie Kafkas Vater übrigens. Arbeitet viel um der Familie und den Kindern ein angenehmes Leben zu ermöglichen.

 

Und ist dann nach der Arbeit natürlich müde. Sehr müde. Und dann hilft ein netter Film im Fernseher oder auf Netflix oder Apple TV um zu entspannen. Nur bitte keine Kids, die sollen dann schon schön brav verräumt sein.

 

So oder so ähnlich läuft es in vielen Familien, sofern die Familie noch besteht, ab. Und viel hat der Vater dann nicht von seinem Sohn, den er sich so gewünscht hat. Und umgekehrt ist es genauso. Der Sohn hat wenig vom Vater.

 

Laut Steve Biddulph ist ein abwesender Vater in den ersten 6 Jahren eines Sohnes gar nicht so schlimm. Jungen orientieren sich in der Zeit häufig an der Mutter. Ab 7 wird so eine Situation dann tragisch, ja dramatisch. Denn dann wollen die Jungs wissen wie „Männlichkeit“ denn so ist. 

 

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Wie verhält sich ein Mann. Und das lernen sie in erster Linie durch beobachten. Sie scannen sozusagen ihre Väter. Und beurteilen dann auch. Der Spruch: der Apfel fällt nicht weit vom Baum“ trifft dann zu, wenn Söhne das Verhalten ihrer Väter gut heissen, cool finden. Dann imitieren sie ihr Vorbild.

Egal wie, nur anders als der Vater!

Anders ist es, wenn sie es nicht gut finden. Dann machen sie nämlich genau das Gegenteil. Anders als Mädchen projezieren Jungen das Verhalten des Vaters nach innen.

 

Bei Töchtern ist es so, dass sie den Vater in ihrer Partnerwahl berücksichtigen. Also nach aussen projezieren. Finden sie ihren Vater cool dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Partner der Tochter ähnliche Verhaltensweisen wie der Vater hat. Söhne verinnerlichen das Verahlten des Vaters, oder eben auch nicht.

 

Wenn Söhne den Vater, sein Verhalten, seinen Auftritt nach Aussen, seine Einstellungen, seine Werte toll und nachahmenswert finden, so werden sie dies auch in sich tragen, die Werte Leben und die Einstellungen vertreten.

 

Oder eben nicht. Wenn die Art, wie der Vater Männlichkeit lebt, wie er sich Verhält dem Sohn überhaupt nicht gefällt, wird er genau das Gegenteil vom Vater sein, wird das Gegenteil tun und eine komplett gegenteilige Einstellung haben. Und wenn das dann so ist, kommt für viele Väter das große Erwachen. Der Apfel kann eben auch ziemlich weit vom Stamm wegrollen.

 

Jungs suchen sich dann ein anderes männliches Vorbild, einen Mann dem sie nacheifern können. Das sind dann oft Helden aus den Medien, dem Fernsehen, von Netflix oder Apple TV. Oder Gewinnertypen aus dem Sport, der Bühne oder die ganz großen Sieger der online Schlachten diverser Computer Spiele.

 

So wie diese Helden wollen die Jungs dann sein. Diese Männer kopieren sie dann, wollen so sein wie sie. Egal wie, nur anders als der eigene Vater.

Jungen brauchen einen Boss

Und die Väter? Die wundern sich über ihre Söhne, stellen sich Fragen wie: „Warum ist er denn so anders wie ich? Was habe ich falsch gemacht, ich war doch immer für die Familie da? Warum tut er nicht das, was ich ihm sagen, sondern das genaue Gegenteil?“

 

Das erlebe ich oft in den Camps, verzweifelte Väter die ihren Söhnen nachlaufen. Genauso, nicht umgekehrt. Meist kommen diese Väter dann zu mir und fragen mich, was sie tun sollen. Ich antworte mit einer Gegenfrage:

 

 „Wenn Du Dein Sohn wärst, würdest Du Dich, so wie Du gerade bist, als männliches Vorbild akzeptieren?.“ Nein?

 

Vielleicht stellst Du Dir auch mal diese Frage. Und wie antwortest DU?

 

Hey Mann! Jungen lieben Hierarchien. Sie wollen wissen, wer der Boss ist. Fair soll er sein, nett – und ein unangefochtener Anführer (wer es nicht glaubt, rede einmal mit Jungs und frage sie, was einen guten Lehrer ausmacht…).

 

Und? Wer ist denn der Boss, wer ist der Leitwolf in DEINEM Rudel, Mann? Vater!

 

Bist Du so ein Netter, Verständnisvoller, der die Führung seinem Sohn überlässt? Und zwar immer.

 

Tief in Dir drin wirst Du wissen, dass Du damit das Wichtigste verlierst, was Dein Sohn Dir von Herzen schenken möchte: Seinen Respekt.

 

„Mein Sohn, ich bin so stolz auf Dich.“ – Es gibt keinen Satz auf der Welt, den Jungen, den Männer, lieber hören möchten als den. Das kannst Du nicht sagen, weil Du nicht stolz bist auf Deinen Sohn, oder? Wie auch, er ist ja gar nicht so, wie Du ihn Dir vorstellst. Weil er Dich nicht respektiert. Punkt!

 

Damit der Sohn den Vater respektieren kann; damit der Vater stolz auf seinen Sohn sein – dafür braucht es einen Rahmen. Leitplanken. Von Dir Mann und Vater!

 

Diese, Deine Leitplanken öffnen deinem Sohn die Möglichkeit, in Kontakt mit seiner Aggression zu gehen. Und zwar in einer Weise, die schöpferisch und kreativ, beschützend und nährend, kriegerisch und liebevoll zugleich ist.

 

Ein Mann, der gelernt hat, den Kontakt mit seiner Aggression zu vermeiden, wird zum Schluffi, zum Nice Guy, zu Mamis Liebling. Aber nicht, niemals, zu dem Mann, den sich sein Sohn wünscht, der er selbst sein will. Und übrigens: Frauen wünschen sich auch keinen Nice Guy.

 

Diese Welt hat schon genug Abziehbilder. Sie braucht echte Kerle, mit Ecken und Kanten.  Und dazu braucht es eine gesunde, respektvolle, mutige Auseinandersetzung mit archetypischen männlichen Kompetenzen: Konfliktbereitschaft und Durchsetzungsvermögen.

 

Wofür bist Du bereit zu gehen, Mann? Wofür setzt Du Dich ein? Mit allem, was Du hast. Ohne etwas zurück zu halten. Mit Deinen Ängsten, mit Deinem Mut.

 

Bist Du bereit, für Deine Familie zu gehen, zu streiten? Zum Leitwolf zu werden, der voran geht. Der voran geht, um zu beschützen. Um Wege frei zu machen. Um sichtbar zu machen, wie viel Wunderbares in Deiner Familie steckt. Wie immer die auch aussieht...

 

Mann, respektiere Dich selbst, und nimm wieder Zepter in die Hand. Vater, ehre Deinen Sohn, und biete ihm einen erwachsenen Mann an, der es wert ist, dass man ihm folgt.

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Die Lesekompetenz von Jungen nimmt ab

Jungen lesen schlechter als Mädchen. Und viele Jungs lesen nicht gerne. Neben fehlender Lesebetreuung in den Schulen und Eltern, die das Lesen Ihrer Söhne nicht unterstützen kann es auch einfach uninteressante Literatur sein, die die Jungs vom Lesen abhält. MANNdat.e.V. hat eine Leseliste für Jungen zusammen gestellt, nach Alter gegliedert und voller Tips zum Lesen. 

PISA-Studie 2000

Schon die PISA-Studie 2000 hat darauf hingewiesen, dass die geringe Lesekompetenz der Jungen eine große bildungspolitische Herausforderung darstellt. 

 

Die Lesekompetenz von Kindern und insbesondere Jungen hat in den letzten Jahren abgenommen. Dabei ist Lesen eine der wichtigsten Grundfertigkeiten. Sie ist bedeutend für das Sprachverständnis und damit auch für die kommunikative Kompetenz. Sie ist für jede Form von Wissenserwerb notwendig. 

 

Hier der Link zur Jungenleseliste: www.Jungenleseliste.de

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