„Frauen können aus einem Embryo einen Jungen werden lassen, aber nur Männer können aus einem Jungen einen Mann machen.“ Robert Bly Eisenhans 1993
Söhne brauchen Väter!
"Klar wie Kloßbrühe" sagst du jetzt vielleicht. Hat er ja, sonst gäbe es ihn wohl nicht. Nur – wo sind viele Väter in der heutigen Zeit? Jungen sehnen sich nach der Kraft und Stärke des Vaters, finden sie aber oft nicht. Vielen Jungen fehlt der Vater als Vorbild. Wenn der Vater am Morgen das Haus verlässt und abends nach Hause kommt, können Söhne nicht nachvollziehen was er tut und womit er sich beschäftigt. Es fehlt die männliche Energie in der Familie, vor allem wenn der Vater nach der Arbeit oft müde und träge ist. „So ist es also ein Mann zu sein, so ist also männliche Energie“ denkt sich der Junge und zieht daraus seine Schlüsse. Der Sohn muss erleben, wie ein Mann sich verhält, wie Man(n) das MannSein lebt. Und er möchte wissen, was macht denn einen Mann wirklich aus!
Was macht denn einen Mann wirklich aus?
Ist es rein unser äußeres Geschlechtsmerkmal, unser Penis und da oder dort ein Haar mehr am Körper? So scheinen Männer häufig in der Gesellschaft gesehen zu werden, oder zumindest werden sie so oft dargestellt. Es gibt Werbespots in den Medien, die aus Vätern kuschende, sich vor der Verantwortung versteckende Flaschen machen, die nichts richtig machen können und zum Glück gibt es dann die alleskönnende Ehefrau die neben dem Kinder erziehen auch noch den Haushalt schupft und ganz nebenbei noch Geld verdient. Woher kommt das und warum machen denn die meisten männlichen Bewohner der westlichen Zivilisation diese Diffamierungen des Mannes mit? Mehr Info zu Männer, Väter, Söhne!
Es fängt wohl schon damit an, dass wir von Frauen geboren werden und unsere Mutter unsere erste Bezugsperson in unserem Leben ist. Das war schon immer so. Was jedoch nicht immer so war, sondern
erst mit Beginn der Industrialisierung in den westlichen Ländern Einzug gehalten hat ist, dass der Vater als Bezugsperson verschwunden ist. Die Jungen werden seit gut 150 Jahren fast nur noch von
Frauen erzogen und haben kaum noch greifbare männliche Vorbilder. Väter, Onkel und Paten standen in damaligen Zeiten zur Verfügung. Sie lebten und arbeiteten im Haushalt und Jungen durften schon
in frühen Jahren dem Vater bei der Arbeit zusehen und mithelfen. Sie hatten Kontakt zu männlicher Energie und wussten was der Vater den ganzen Tag so macht.
Seit längerem ist das anders: wenn in unserer Zeit der Junge in den Kindergarten kommt, ist es die weibliche Energie der Kindergärtnerin die ihn tröstet wenn er weint und wenn er in der Schule ist, sind es die Lehrerinnen die von ihm erstmals Leistung erwarten. Meist sind es Frauen die den Jungen sagen, was es heißt ein Mann zu sein. Irgendwie glauben Jungen das nicht wirklich. Verständlich, ist es doch das Bild von einem Mann, wie er in der Wunschvorstellung vieler Frauen vorkommt. Und so wie sich diese Frauen einen Mann wünschen, so sind Männer nun mal nicht. Die wenigsten zumindest.
Dieses Bild ist für den Jungen nicht authentisch und daher auch nicht glaubhaft. Wie soll ein Junge in einem weiblichen Umfeld lernen, was zum Mann-Sein gehört? Also lernt er auch nicht, was es heißt ein König zu sein. Ein König hält sein Reich zusammen: wenn der Vater am Abend gestresst nach Hause kommt ist der Laden „Familie“ doch schon geschupft. Wer führt denn das Reich der Familie? Meist die Frau.
Ganz zu schweigen von Jungen, die alleine von der Mutter erzogen werden, weil der König selbst abgedankt hat oder vom Thron enthoben wurde. Wie soll aus dem Jungen ein König werden, wenn es keine Vorbilder gibt.
Wie seit jeher wollen Jungen wissen was Männlichkeit bedeutet! Sie können sich dann gewaltbereiten politischen Gruppierungen anschließen, um ihrem Verlangen nach einem Vater, einem starken König, zu befriedigen.
"Pupertät ist die Zeit, wenn die Eltern anfangen komisch zu werden" Wann die Pubertät bei Jungen einsetzt, kann man nicht verallgemeinernd sagen. Im Durchschnitt beginnt sie im Alter von neun bis elf Jahren und ist mit etwa 18 bis 19 Jahren größtenteils abgeschlossen.
Gerade in dieser geistigen, emotionalen und körperlichen Umbauphase braucht dein Sohn dich als Vater. Seine Suche nach seiner eigenen männlichkeit und eigenen Perönlichkeit als Mann entfernt ihn vor dem Schutz, der Geborgenheit und der Fürsorge der Mutter. Und das muss auch so sein. Der bekannte Autor (Jungen in der Pubertät) und Kinder und Jugendtherapeut Joachim Braun dazu: "Je intensiver sich Väter ihren Söhnen widmen, desto entlasteter ist die Mutter-Sohn-Beziehung und desto einfacher hat es der Sohn, sich in seiner männlichen Identität zurechtzufinden."
Über diese über vieles entscheidende Zeit gibt es zahllose Forschungen, Berichte und Literatur. In einem Punkt sind sich aber fast alle Experten einig: Dein Sohn in diesem Alter braucht genau dich, um seine männliche Identität zu finden und zu festigen. Und die meisten Experten befürworten gemeinsame Naturabenteuer als Basis für eine gelungene Symbiose zwischen dem Mann als Vater und dem werdenden Mann in seiner Rolle als Sohn.
Und genau das steht im Mittelpunkt des Bergcamps 4. Ihr werdet gemeinsam Abenteuer bestehen und werdet von einander und von anderen Männern und Söhnen lernen. Ein starker Teamgedanke wird euch auch nach dem Camp verbinden. Und die abendlichen Lagerfeuerrunden werden das Band der Gemeinschaft stärken.
Wie bei jedem Männers Workshop helfen freiwillige Gesprächsrunden in der Gruppe sowie der Austausch von Erfahrungen in der Runde andere Sichtweisen auf die Dinge des Lebens zu erlangen.
Auch hilft die soziale Interaktion der Jungen untereinander, ihnen einen anderen Blickwinkel auf die Herausforderungen ihrer Altersgruppe zu bekommen.
Zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr beginnt für Kinder eine sehr intensive Zeit in ihrer Entwicklung. In dieser Zeit entwickeln sie ihre eigene Persönlichkeit. Dein Sohn beginnt Informationen einzuordnen und kritisch zu hinterfragen. Handlungen der Eltern werden genau beobachtet und hinterfragt. In dieser Zeit lernen Kinder Phantasie und Realität von einander zu unterscheiden. Das was die Eltern sagen oder tun ist nicht mehr das Maß aller Dinge. Die Kinder beginnen sich geistig von ihren Eltern zu lösen. Das ist der Beginn einer Hinwendung zum eigenen und selbstbestimmten Leben.
Ihr Sohn beginnt sich zu fragen, stehen meine Eltern zu dem was sie sagen. Stehen sie hinter mir, wenn es darauf ankommt. Wo liegen denn meine Grenzen und was passiert, wenn ich diese Grenzen überschreite. Und wenn dann was passiert, steht das denn im Kontext zu dem was meine Eltern vertreten?
Wir werden in den Kitzbüheler Alpen übernachten. Unter Tags wirst du gemeinsam mit deinem Sohn und den anderen Vätern und Söhnen verschiedene Abenteuer erleben.
Ihr werdet gemeinsam schleichen lernen, euch tarnen, Feuer machen, im Wasserfall und in kristallklaren Bergseen baden. Wir werden eine Unterkunft im Wald bauen und fischen. Wir besteigen Berge, kochen gemeinsam und bauen Pfeil und Bogen. Die umliegende Natur wird euch in ihrer schönen Wildheit helfen ein unzertrennliches Team zu werden.
Im Camp 3 wirst du in den freiwilligen Gesprächen am Lagerfeuer viel über diese so wichtige Zeit erfahren. Du kannst Fragen stellen und wirst viel von anderen Vätern lernen. Begleitend steht dir ein Mentalcoach zur Verfügung. Auch dein Sohn kann an der Feuerrunde teilnehmen und wird von dir, von anderen Vätern und von anderen Jungen viel lernen. Auch dein Sohn hat die Möglichkeit Einzelgespräche mit dem Coach zu führen. Dabei werden öfters auch schulische Themen bearbeitet.
Du als Vater wirst deinen männlichen Nachwuchs anders kennenlernen. Ihr werdet zusammenwachsen. Starke Bänder werden euch verbinden. Dein Sohn wird dich als starken Mann und Vater sehen, auf den er sich verlassen kann.
"Pupertät ist die Zeit, wenn die Eltern anfangen komisch zu werden" Wann die Pubertät bei Jungen einsetzt, kann man nicht verallgemeinernd sagen. Im Durchschnitt beginnt sie im Alter von neun bis elf Jahren und ist mit etwa 18 bis 19 Jahren größtenteils abgeschlossen.
Gerade in dieser geistigen, emotionalen und körperlichen Umbauphase braucht dein Sohn dich als Vater. Seine Suche nach seiner eigenen männlichkeit und eigenen Perönlichkeit als Mann entfernt ihn vor dem Schutz, der Geborgenheit und der Fürsorge der Mutter. Und das muss auch so sein. Der bekannte Autor (Jungen in der Pubertät) und Kinder und Jugendtherapeut Joachim Braun dazu: "Je intensiver sich Väter ihren Söhnen widmen, desto entlasteter ist die Mutter-Sohn-Beziehung und desto einfacher hat es der Sohn, sich in seiner männlichen Identität zurechtzufinden."
Über diese über vieles entscheidende Zeit gibt es zahllose Forschungen, Berichte und Literatur. In einem Punkt sind sich aber fast alle Experten einig: Dein Sohn in diesem Alter braucht genau dich, um seine männliche Identität zu finden und zu festigen. Und die meisten Experten befürworten gemeinsame Naturabenteuer als Basis für eine gelungene Symbiose zwischen dem Mann als Vater und dem werdenden Mann in seiner Rolle als Sohn.
Und genau das steht im Mittelpunkt des Bergcamps 4. Ihr werdet gemeinsam Abenteuer bestehen und werdet von einander und von anderen Männern und Söhnen lernen. Ein starker Teamgedanke wird euch auch nach dem Camp verbinden. Und die abendlichen Lagerfeuerrunden werden das Band der Gemeinschaft stärken.
Wie bei jedem Männers Camp helfen freiwillige Gesprächsrunden in der Gruppe sowie der Austausch von Erfahrungen in der Runde andere Sichtweisen auf die Dinge des Lebens zu erlangen. Auch hilft die soziale Interaktion der Jungen untereinander, ihnen einen anderen Blickwinkel auf die Herausforderungen ihrer Altersgruppe zu bekommen.