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Pubertätsmerkmale auf dem Weg zum Mann

Jungen und ihr Körper in der Pubertät

Immer wieder fragen mich Eltern von Söhnen: kann es sein, das mein Sohn in der Pubertät ist, er verhält sich plötzlich so eigenartig?" Auch gehört "Sohn Pubertät" zu den am meisten gegoogelten Suchanfragen wenn es um Jungen geht. Grund genug mal zu beleuchten, wie die körperliche Entwicklung vom Jungen zum Mann meist abläuft. Pubertät ist ein Prozess, der mal intensiver verläuft, mal vollkommen unbemerkt.

 

Gerade für Mütter von Jungen ist es wichtig zu wissen: "Was sind die Stadien der Entwicklung meines Sohnes zum Mann?" In der Regel wirst du als Mutter recht wenig persönliche Erfahrung damit haben. Und auch für Väter ist die Zeit des Heranwachsen schon länger her. Eine "Auffrischung" ist da wichtig, vor allem auch, weil die Zeiten sich massiv geändert haben.

 

Statistisch gesehen (siehe Tabelle weiter unten) beginnt die Vor-Pubertät bei Jungen irgendwann zwischen dem 09. und 13. Geburtstag. Das ist aber eine Statistik, bei manchen Jungs beginnt sie schon mit 09, bei ihren Altersgenossen vielleicht ein, zwei oder 4 Jahre später.

 

Genau genommen beginnt die Pubertät damit, dass in der Nebennierenrinde die Hormonproduktion gesteigert wird. Das wiederum fördert die Reifung des Sexualzentrums in der hormonellen Schaltzentrale des Gehirns (Hypothalamus) und leitet allmählich die Pubertät ein. 

 

Danach beginnen die Hoden zu wachsen, bereiten sich darauf vor richtig viel männliches Hormon, das Testosteron zu produzieren. Das ist auch die Zeit, in der Jungen sich meist auch mental verändern. 

 

Ein deutliches körperliches Zeichen für die beginnende Pubertät deines Sohnes ist die Größe seiner Hände und Füße. Wenn du fast nur noch im Schuhgeschäft zu finden bist, um deinem Sohn neue, größere Schuhe zu kaufen, kannst du davon ausgehen: "Mein Sohn ist auf dem Weg zum Mann." Überhaupt beginnt der ganze Körper zu wachsen, die Schultern verbreitern sich, die Brust wird breiter und auch das Längenwachstum setzt ein. 

 

Oft wirken Jungen in dem Alter ungeschickt, es kann plötzlich zu scheinbaren Koordinationsproblemen kommen. Die verschiedenen Teile des Körpers wachsen nicht gleich schnell, oft sind die Arme und Beine noch vor dem Rumpf dran. Daher wirken Jungen oft schlaksig und unkoordiniert. Keine Sorge, sobald Dein Sohn sich an seinen "neuen" Körper gewöhnt hat, vergeht das wieder.

 

Erste psychische Anzeichen sind oft:  sein Schamgefühl nimmt zu, er sperrt sich neuerdings im Bad ein, er beginnt seine Haare zu stilen und ihm wird auch sein Aussehen wichtig, sind das Anzeichen dafür, dass Dein Sohn sich auf der Schwelle zur Mannwerdung befindet. Dein Sohn kann plötzlich aggressiv sein, wechselhafte Gefühlszustände können den Alltag stören.

 

Diese erste Zeit der Veränderung geht oft auch mit Verunsicherung bei deinem Sohn herbei. Vor allem Jungen wissen nicht wohin mit ihrer wachsenden Kraft, müssen erst herausfinden wie stark sie wirklich sind. Rangeleien und Raufereien mit dem Vater können helfen, ein Gefühl für ihre körperliche Stärke zu bekommen. Auch Sport und Bewegung hilft, ihre wachsenden körperlichen Fähigkeiten zu trainieren und ein besseres Körpergefühl zu erlangen.

Körperliche Pubertätsmerkmale bei Jungen

Mediziner haben eine ungefähre Reihenfolge der körperlichen Entwicklung hin zum jungen Mann festgelegt. Der Zeitpunkt der Veränderungen ist bei jedem Jungen unterschiedlich und ziehen sich über einen langen Zeitraum hin. Beim einen beginnen sie früher, dauern aber länger und mal geht eine der Veränderungen erst später los, ist aber schneller abgeschlossen. 

 

Wenn Dein Sohn sich Sorgen um seine Entwicklung macht, beruhige ihn. Und sage ihm, er soll versuchen, sich nicht mit seiner Altersgruppe zu vergleichen.

Tabelle zur körperlichen Entwicklung in der Pubertät bei Jungen

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Jungen und körperliche Pubertätsmerkmale

7 erstaunliche Fakten zu körperlichen Veränderungen in der Pubertät von Jungen

 

(Vor-) Pubertät ab 8 Jahren

Die der Pubertät zugrunde liegenden hormonellen Veränderungen beginnen – unbemerkt noch vor den ersten wahrnehmbaren Zeichen – bereits im Alter von 8 bis 9 Jahren.

 

Zeugungsfähigkeit ab 10 Jahren

Bereits mit dem ersten Samenerguss (ca. zwischen 10 und 14 Jahren) sind Jungen zeugungsfähig.

 

12 cm pro Jahr größer

Bei Wachstumsschub (ca. zwischen 12 und 16 Jahren) wachsen Jungen im Durchschnitt 12cm pro Jahr.

 

Stärker, größer, schwerer

In der Regel verdoppelt sich die Muskel- und Knochenmasse des Jungen bis zum 20 Lebensjahr.

Während der Pubertät nimmt die Anzahl an Muskelzellen bei Jungen um das 14-fache zu.

 

Schon wieder sind die Hormone schuld

Melantonin ist das Hormon, dass dafür sorgt, dass wir müde werden. Es wird bei Pubertierenden bis zu 2 Stunden später ausgeschüttet. Daher schlafen Jugendliche später ein, sind natürlich dann morgens müde.

 

Schlafen bis in die Puppen

Pubertierende sollten in etwa 9 Stunden pro Tag schlafen. Das geht sich jedoch oft nicht aus, vor allem wenn sie zur Schule gehen. Unkonzentriertheit, Unwohlsein und Aggression können verstärkt auftreten.

Daher: lass deinen Sohn am Wochenende einfach ausschlafen. Auch wenn dadurch das gemeinsame Mittagessen ohne deinen Sohn stattfindet.

 

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Ablauf der körperlichen Veränderungen in der männlichen Pubertät

 

1. Erster Schritt zum Mann - Die Hoden werden größer

Die Pubertätsentwicklung beginnt mit einer Größenzunahme der Hoden mit durchschnittlich 12 Jahren, zwischen 9 und 14 Jahren. Ab einem Hodenvolumen von 3 Milliliter spricht man von beginnender Pubertät. Messbar ist das Hodenvolumen mit dem Orchidometer nach Prader. Der Hodensack nimmt ebenfalls an Größe zu, die Haut der Hoden wird stärker pigmentiert und legt sich in kleine, dichte Falten.

 

2. Die Schamhaare wachsen (Pubarche)

Die Schambehaarung beginnt mit feinen, glatten Haaren am Penisansatz im Alter von durchschnittlich 12,2 Jahren, also 9,5 und 15 Jahren. Später erst wird das Haar kräftiger, gekräuselt und breitet sich allmählich kreisförmig aus. Die einzelnen Stadien der Schambehaarung werden nach dem englischen Kinderarzt James M. Tanner in fünf „Tanner-Stadien“ eingeteilt. Auch die Haare in den Achseln beginnen langsam zu wachsen. Das Haarwachstum im Bereich von Brust, Schulter und Rücken kann bis zum 30. Lebensjahr andauern.

 

3. Alles wächst - auch das beste Stück 

Der Penis wächst zuerst in der Länge, dann erst im Umfang. Die einzelnen Entwicklungsstufen des Peniswachstums werden ebenfalls durch fünf „Tanner-Stadien“ definiert.

 

TIPP

Viele Jungen definieren sich gerade in der Pubertät über ihren Penis, vergleichen Länge und Größe mit Gleichaltrigen. Da die Pubertät bei Jungen unterschiedlich schnell und in unterschiedlichen Stadien verläuft, ist auch der Penis bei Jungen im selben Alter unterschiedlich entwickelt. Besprich mit deinem Sohn, dass die Pubertät bei jedem Jungen anders verläuft und er sich nicht mit den Jungen seiner Peergroup vergleichen braucht. 

 

4. Langsam wir der Junge fruchtbar - Spermienproduktion

Die Spermienproduktion in den Hoden startet mit rund 12,5 Jahren. Die ersten Spermien im morgendlichen Spontanurin (Spermarche) finden sich im Alter von rund 13,4 Jahren. Zum Zeitpunkt des ersten Samenergusses (Ejakularche) sind jedoch nur vereinzelt Samen minderer Qualität vorhanden, die meist noch nicht befruchtungsfähig sind. Erst im Laufe der Zeit erhöhen sich die Zahl und die Quantität der Spermien bis zur vollen Zeugungsfähigkeit. Aber Vorsicht, diese Altersangaben sind der Durchschnitt. Dein Sohn kann deutlich früher oder später dran sein.

 

Wichtig

Auch das erste Ejakulat enthält Spermien, wenn auch wenige. Dennoch ist spätestens jetzt der Zeitpunkt, mit deinem Sohn über Verhütung, Geschlechtskrankheiten und die Nutzung von Kondomen zu sprechen.

 

TIPP

Stelle an eine gut zugängliche Stelle eine Schale mit Kondomen auf. Gerade Jüngere werden wahrscheinlich kreative Ideen haben, was man alles mit Kondomen machen kann. Für geschlechtsreife Söhne aber, ist der natürliche Umgang und die Verfügbarkeit von Kondomen eine Unterstützung und sorgt für mehr Sicherheit.

 

5. Und weiter wachsen - die Wachstumsphase

Das Körperlängenwachstum beschleunigt sich für die Zeit von etwa zwei Jahren auf ein Maximum bis zu 10–12 cm pro Jahr. Mit Ende der Pubertät kommt das Längenwachstum mit dem Verschluss der Wachstumszonen in den Röhrenknochen wieder zum Stillstand. Gleichzeitig mit dem Körperwachstum ändert sich die Zusammensetzung der Körpergewebe zugunsten des Muskelanteils, die Schultern und der Brustkorb werden breiter, das typisch männliche Erscheinungsbild entsteht. Während der gesamten Wachstumsphase haben Jugendliche einen erhöhten Energiebedarf, den sie durch eine deutlich erhöhte Nahrungszufuhr decken.

 

6. Bartwuchs

Der Bartwuchs beginnt an der Oberlippe, ein Vollbart ist aber erst nach Abschluss der Pubertätsentwicklung zu erwarten.

 

7. Stimmbruch

Das Einsetzen des Stimmbruchs mit etwa 13,5 Jahren beginnt mit der Ausbildung des sogenannten Adamsapfels. Es handelt sich um den gut sichtbaren Teil des Kehlkopfes am Hals, der sich im Laufe der Pubertät unter Progesteron-Einfluss vergrößert. Dabei werden die Stimmbänder spitzwinkelig nach vorne gezogen und damit länger, wodurch sich auch die Stimme verändert. Nach Abschluss der Pubertät ist die männliche Stimme rund eine Oktave tiefer als bei Frauen.

 

8. Der Körpergeruch - was muffelt hier so?

Die hormonellen Veränderungen in der Pubertät verursachen oftmals durch die Aktivierung der Schweißdrüsen einen verstärkten Körpergeruch und Hautprobleme wie Akne. Du solltest deinem Sohn klar machen, dass er für seine Körperhygiene langsam selber verantwortlich ist. In jedem Fall ist duschen nach Sport oder körperlicher Anstrengung ein Muss.

 

Quelle und medizinische Information: Prim. MedR. Ass.-Prof. DDr. Peter Voitl, MBA

Kinder- und Jugendarzt, Wien (Netdoktor)

 

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Jungen in unterschiedlichem Alter haben unterschiedliche Anforderungen. Deshalb sind die "Männers-Urlaube für Vater&Sohn auch nach dem Alter der Jungs unterschiedlich. Entdecke hier das passende Abenteuer für dich und deinen Sohn.


Erste sexuelle Erfahrungen des Jungen

 

Das "Jungenportal" - Jungsfragen.de bietet auf seiner Seite auch eine Jungs-Umfrage zu verschiedenen Bereichen der Sexualität und des eigenen Körpers an. Stand April 2020 haben bereits rund 100.000 Jungen an der Umfrage teilgenommen. Also eine recht große und aussagekräftige Größe. Die Fragen sind anonym, es müssen keine persönlichen Daten abgegeben werden. Daher kannst du davon ausgehen: die Angaben sind sehr nahe an der Wahrheit.

 

Eine der Fragen ist, wann der Junge mit der Masturbation begonnen hatte: das Durchschnittsalter liegt bei rund 11 Jahren.

 

Auch die Frage: "wie oft masturbierst du pro Woche?" wird gestellt.

Ergebnis bei rund 100.000 Antworten: im Durchschnitt masturbieren Jungen 8 Mal pro Woche. Also mehr als einmal täglich. 

 

Du kannst also davon ausgehen, dass auch Dein pubertierender Sohn regelmäßig onaniert. Ziemlich wahrscheinlich

 

Was bedeutet das für dich als Vater oder Mutter?

Erstmal sollte dir bewusst sein:

"Masturbation gehört dazu und ist wichtig für die Erforschung des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität."

 

Damit dein Sohn sich frei entfalten kann, er ohne Stress und ohne schlechtem Gewissen diesen neuen und spannenden Bereich seiner Persönlichkeit, seines Körpers, seiner Lust erkunden kann, kannst du dir ein paar kleine Verhaltensweisen aneignen:

 

Dein Sohn braucht seinen Freiraum, sein Revier.

Das ist oft sein eigenes Zimmer. 

Er entdeckt seinen Körper neu, erforscht seine Sexualität. 

Sicher will er auch in Ruhe mit seinen Freunden oder Freundinnen chatten. Sein Zimmer ist SEIN Zimmer.

Respektiere seine Privatsphäre

Klopfe an, wenn du in sein Zimmer gehen willst. Und... warte bis er "herein" sagt. 

Sorge dafür, dass er sein Zimmer verschließen kann.

Respektiere und akzeptiere auch, dass er mal etwas länger im Bad braucht.

 

 

Dopamin

Mit Jungen über Pornographie und Pornokonsum sprechen

Ein weiterer wichtiger und etwas weniger unbedenklicher Bereich der Sexualität, ist der Pornokonsum männlicher  Heranwachsender.

 

Es gibt einige Forschungsergebnisse, deren Ergebnisse im wesentlichen sehr ähnlich sind:

 

Konsum von Pornographie nach Alter der Jungen. Ab welchem Alter konsumieren Jungen Pornos?

mit 13 Jahre - 50%

mit 14 Jahre - 68%

mit 15 Jahre - 85%

mit 16 Jahre - 96%

Quelle Matthiesen/Schmidt (2011) 

 

Eine weitere, aktuellere anonyme Umfrage bei 200 Jungen:

10 Jahre - 11%

11 Jahre - 21%

12 Jahre - 40%

13 Jahre - 67%

14 Jahre - 90%

ab 15 Jahre 96%

 Quelle Kreis Rhein Sieg - Umfrage an 22 Schulklassen (200 befragte Jungen)

 

Der Unterschied kann daher kommen, dass zwischen den Umfragen 5 Jahre liegen. Über Smartphones, Tablets usw. ist es einfacher an Pornographie im Netz zu kommen.

 

Jugendliche verschaffen sich durch das Netz Einblick in die Welt der Sexualität. Mädchen nutzen dafür vermehrt Wissensportale wie Wikipedia, bei Jungen stehen Pornos an erster Stelle. Die meisten Jungen wissen sehr wohl, dass Pornographie nicht der Realität entspricht - kognitiv.

 

Dennoch werden in pornographischem Material Bilder und Einstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit transportiert, die meist ein wenig gutes Bild von Frauen zeichnen. Auch wenn Heranwachsende kognitiv wissen, dass Sexualität in der Realität anders ist, entstehen durch die Betrachtung dennoch synaptische Verbindungen im Gehirn. Und diese kann der Heranwachsende nicht beeinflussen. Daher ist es umso wichtiger, dass zu Hause vorgelebt wird, wie Männer und Frauen miteinander umgehen können und sollen. Respektvoll, liebevoll und möglichst einfühlsam.

 

Die meisten Jungen nutzen Pornos zur Masturbation. Durch die Mischung aus Erregung und Pornographie entsteht ein (kurzfristiges) Glücksgefühl. Biochemisch sind im Gehirn insbesondere drei Botenstoffe beteiligt: Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Durch den "Glückscocktail"  fühlen sich die Jungs wohl und glücklich. Genau das Richtige in der oft schwierigen Phasen der Pubertät. Aber..., die Glückscocktail Dosis von gestern reicht heute oft nicht mehr. Wir, als Menschen, wollen jedes Mal ein wenig mehr des Cocktails, um das selbe zu fühlen. Und schon heißt es aufpassen. Auf diesem Prinzip sind übrigens auch viele Onlinespiele aufgebaut. 


TIPP

Sprich proaktiv mit deinem Sohn. Wenn du erste Pubertätsmerkmale wahrnimmst ist es Zeit mit deinem Sohn über Pornographie zu sprechen. Das Gespräch sollte aufklärend, nicht zurechtweisend sein.  


 

Dein Sohn wird mit Pornos in Kontakt kommen. Sag ihm, du weißt, er wird mit Pornos in Kontakt kommen. Sag ihm, dass die Szenen gestellt sind und auch verstören können. Er muss wissen, er kann und soll zu dir kommen, wenn er sich verstört oder überfordert fühlt. Oder einfach nur Fragen hat. Erkläre ihm, dass die schönste Art mit Sexualität in Kontakt zu kommen die ist, es selber zu erleben. Mit einem Partner. Und sag ihm auch, dass es in Ordnung ist, sich selbst zu Befriedigen. Dadurch nimmst du die Scham aus dem Thema Sexualität.

 

Wie kannst du das Gespräch eröffnen?

 

 

"In verschiedenen Medien habe ich über Jungen gelesen, die im Internet Pornos schauen. Was meinst du eigentlich zu dem Pornokonsum von Jugendlichen. Wie ist deine Meinung dazu? .... oder: deine Meinung dazu interessiert mich.

 

Ich mache mir gerade Gedanken über die Berichte, in denen es um den Pornokonsum von Jungs geht. Ich weiß, so gut wie alle Jungen konsumieren Pornos. Ich würde mich gerne mit dir darüber unterhalten, wie du das einschätzt und wie du selbst mit dem Thema Pornographie umgehst....

 

 

Ich freue mich über deinen Kommentar. Durch deine Meinung, deine Erfahrungen, deine Einschätzung kannst du andere Väter und Mütter dabei unterstützen, ihren Sohn noch besser zu verstehen. 

Danke, Anton & Team

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Bitte Anonym (mein Sohn ist 13) (Sonntag, 17 Mai 2020 11:10)

    Hi Anton, krass, wie schnell man vergisst, wie die eigene Pubertät tatsächlich abgelaufen ist. Ich hätte mir gewünscht, wenn mein Vater mich unterstützt hätte. Woran ich mich erinnern kann, ist die dauernde Scham vor meiner Sexualität mit 13 bis ca. 20 Jahren. Wenn mein Vater damals ein Gespräch mit mir geführt hätte, wäre das sicher anders verlaufen. Ich selber wagte es nicht, Miene vielen Fragen zu stellen. Ich sehe meinen Sohn jetzt ein wenig anders, verstehe einiges mehr. Danke

  • #2

    Daniel (Sonntag, 17 Mai 2020 11:29)

    vielen dank, viel wichtige information. wichtige tipps und toll recherchiert. irgendwie übersieht man im alltag so viele dinge. ja, auch unser sohn wird erwachsen...

  • #3

    Markus (Mittwoch, 20 Mai 2020 13:30)

    Danke Anton, so viel wahres und gerade jetzt finden sich Gelegenheiten mit den Kids zu quatschen und zumindest offen zu erklären, dass man gern als Anlaufstelle genutzt werden kann. Die Herangehensweise ist tatsächlich für mich das schwierigste und kritischste überhaupt. Schnell wird abgewiegelt und als peinlich abgelehnt. Doch ich versuche weiter offen zu sein, zu spüren wann, wo und wie ich unterstützen kann.... Was wäre ich froh gewesen, hätte ich damals einen Ansprechpartner gehabt.
    Vielen Dank und liebe Grüße